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Warum es so wichtig ist, auch im Home-Office achtsam mit sich selbst zu sein.

Es ist ein anderes Leben und Arbeiten im Moment. Ganz speziell für diejenigen, die nun im Home-Office arbeiten. Eine ganz neue Situation. Noch vor zwei Wochen wurden ganz selbstverständlich jeden Tag Partner und Kinder morgens verabschiedet und sich dann um den eigenen Job gekümmert. Jetzt aber bleiben auf einmal in vielen Haushalten alle zuhause. Um uns herum sind nun jeden Tag – auch tagsüber Montag bis Freitag – die gleichen Personen. Nämlich die, die wir sonst nur vor und nach dem Feierabend sehen – unsere Partner und Kinder. Die Arbeitskollegen dagegen sehen viele nur noch über Videotelefonie.

Ein neues Arbeiten jetzt also, das die eine oder den anderen vielleicht vor ein paar Herausforderungen stellt. Auch mich. Denn ich arbeite auch im Home-Office, aber nicht erst seit kurzem. Jedoch seit kurzem zu zweit. Sonst bin ich es gewohnt, tagsüber allein zu sein. Und ja, es stellt auch mich vor kleine Herausforderungen. Aber durch jede Herausforderung wachsen wir ja bekanntlich ein Stückchen über uns hinaus. Also werden wir auch das meistern. Und mit ein paar Regeln läuft es jeden Tag ein bisschen runder. 😉

 

Seit Anfang 2019 arbeite ich im Home-Office.

Und ich weiß wie verlockend es ist: Morgens ganz gemütlich im Pyjama, ungeduscht und nicht frisiert mit der Tasse in der Hand von der Küche direkt ins Büro oder an den Esstisch zu wandern, um dann den Arbeitstag zu starten. So war das auch bei mir am Anfang oft. Ganz schnell habe ich jedoch gemerkt, dass sich das ganztägige Schlafoutfit negativ auf mein Mindset und auf meine Laune auswirkt. Beides ging dann nämlich genau wie mein äußeres Erscheinungsbild ungeduscht in den Keller. Arbeiten im Schlaf- oder Gemütlichkeitsoutfit kann man mal machen… sollte aber nicht zu deiner Gewohnheit werden. Es sei denn, du bist eh ein Menschenfeind und von Natur aus schon ständig schlecht gelaunt – was ich nicht glaube, sonst wärst du nicht hier. 😉

Ich empfehle dir daher auf jeden Fall den täglichen Umweg über das Badezimmer! Ja, täglich! Gerade jetzt, wenn auch andere zuhause sind. Eine tägliche Badezimmer-Routine bringt auch eine gewisse Ordnung in den Alltag – für alle. Duschen, fertig machen und ganz wichtig: richtige Kleidung anziehen. Auch wenn das Jogginghosen-Outfit verführerisch ist. Ich weiß, es fällt schwer – auch ich liebe meine Jogginghose. Aber es fühlt sich einfach ganz anders an. Und es ist ein ganz anderer Start mit diesem frischem Duft, den richtigen Klamotten und einem guten Mindset.

Denn genau das brauchen wir im Moment am allerdringendsten. Ein gutes Mindset. Das uns viel besser durch diese Zeit bringt, die für uns alle herausfordernd ist und noch einige Veränderungen mit sich bringen wird. Achtsamkeit sollte daher auch in einer Krise wie dieser nicht vernachlässigt werden. Achtsam zu sich selbst zu sein ist in dieser queren Zeit noch wichtiger als je zuvor. Sorge deshalb gerade jetzt gut für dich und für deine Lieben zuhause!

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